Punktspiele des TSV Penig - Kreisliga Mittweida 1994/95

Spielbericht

14. Spieltag - Samstag, 12.11.1994

TSV Penig - SV Barkas Frankenberg II 1:0 (1:0)

TSV Penig: Jan Engelmann, Uwe Müller, Frank Schmidt, Jörg Rötzschke, Heiko Aurich, Jan Sommer, René Gläsel, Mirko Rötzschke, Maik Loßner, Jan Saupe, Dirk Baier (65. Janko Bilz)

Tore: 1:0 Maik Loßner (26.)

Schiedsrichter: Jürgen Porges (Penig)

Zuschauer: 90

Gelbe Karte: Frank Schmidt (3.) / -

Am Ende dieses Heimspieles konnte der TSV Penig nur mit dem Ergebnis zufrieden sein. Seine spielerische Vorstellung genügte allenfalls in der zweiten Halbzeit recht bescheidenen Ansprüchen. Zu seinem Glück

zogen die Frankenberger aus diesen Schwächen keinen Nutzen. Überhaupt waren zwischen dem Tabellenführer und dem Drittletzten keine nennenswerten Klassenunterschiede zu erkennen. Die Gäste spielten munter mit, beschränkten sich nicht nur auf die Verteidigung. Dabei bemühten sich Vater Johannes Reibetanz (44) und sein Sohn Jan um die Regie im Mittelfeld, und vorn ruckte ab und zu Udo Richter gefährlich an. Bereits in der ersten Minute lag das 0:1 in der Luft. TSV-Keeper Jörg Rötzschke wehrte im letzten Moment gegen Steffen Bergert ab. Bei der folgenden Ecke musste Kapitän Uwe Müller auf der Linie klären. Seine Mannen fanden sich erst allmählich, doch zunächst verfehlte Frank Schmidt den Barkas-Kasten (6.,25.). Jan Saupes Freistoß parierte Rico Hänig sicher (16.). In der 26.Minute fiel das letztlich spielentscheidende

Tor: Maik Loßner fasste sich ein Herz und drückte aus 20m ab. Das Leder prallte von der Unterkante der Latte hinter die Torlinie und der für den nicht angetretenen Schiedsrichter eingesprungene Peniger Jürgen

Porges entschied zurecht auf Tor. Weitere Chancen vor der Pause vergaben Jan Sommer und Frank Schmidt. Auf der Gegenseite prüfte Udo Richter Jörg Rötzschke mit einem Schuss (29.). Der Peniger Schlussmann bewahrte nach dem Seitenwechsel seine Elf erneut vor dem Ausgleich. Der völlig frei zum Schuss kommende Steffen Bergert scheiterte (55.). Sein Pendant auf der anderen Seite blieb ebenfalls Sieger gegen Frank Schmidt (62.) und Jan Sommer (76.). Jan Reibetanz hatte in der 85. Minute die Riesenmöglichkeit zum nicht unverdienten 1:1. Nach einem langen Pass verzog er jedoch äußerst knapp. Die Muldenstädter retteten somit ihren hauchdünnen Vorsprung mit einigem Fortune über die Zeit.


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