Punktspiele des TSV Penig - Kreisliga Mittweida 1994/95

Spielbericht

25. Spieltag - Sonntag, 30.04.1995

TV Vater Jahn Burgstädt II - TSV Penig 1:2 (1:1)

TSV Penig: Jan Engelmann, Uwe Müller, Frank Schmidt, Heiko Aurich, Dirk Baier, Jan Saupe, Jan Sommer, Ingo Beer, Fred Siede, André Matauschek

Tore: 1:0 (28.); 1:1 Ingo Beer (42.); 1:2 Jan Saupe (62.)

Schiedsrichter: Peter Hänig (Frankenberg)

Zuschauer: 50

Nach der Niederlage in Lunzenau scheint bei den Penigern die Luft im Kampf um die Kreismeisterschaft wohl heraus zu sein. Nur mit zehn Mann angetreten und mit Feldspieler Fred Siede im Tor erreichten die Peniger am Sonntagnachmittag in Burgstädt einen mühevollen Arbeitssieg. Die Burgstädter waren nicht in der Lage ihre numerische Überlegenheit auszunutzen. Von geordnetem und durchdachten Spielaufbau konnte bei beiden Mannschaften keine Rede sein. Meist aus Standardsituationen entwickelte sich Torgefahr. Die Anfangsphase verlief ohne nennenswerte Höhepunkte. Nur ein Abseitstor des Gastgebers, das zu recht keine Anerkennung fand, gab es zu verzeichnen. Die TSV-Kicker kamen nach einem von Jan Saupe getretenen Eckball zur ersten Tormöglichkeit, doch Heiko Aurich vergab kläglich (20.). Ab Mitte der ersten Hälfte übernahmen die Einheimischen die Initiative und drängten die Peniger in die Defensive. Nicht unverdient gelang Wolfgang Eisold per Kopfball nach einem Eckball das 1:0 für den Tabellenletzten (28.). Kurz vor der Pause glichen die Muldenstädter überraschend aus und bestraften damit die sich nach der Führung zurückziehenden Burgstädter. Jan Saupe erhielt an der Mittellinie den Ball, spielte zwei Gegenspieler aus und

bediente den mitgelaufenen Ingo Beer, der aus zehn Metern klug vollendete (42.). Mit diesem für den Gast schmeichelhaften Unentschieden wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause überbrückten die Peniger das Mittelfeld sicherer, so dass der Führungstreffer durch Jan Saupes von der Strafraumgrenze verwandelten Freistoß folgerichtig und verdient war (62.). Danach bekamen die Gäste die Begegnung besser in den Griff, kontrollierten das Mittelfeld und brachten das gegnerische Tor durch schnelles Spiel in Gefahr. So hatten Jan Saupe, Frank Schmidt und Dirk Baier die Vorentscheidung auf dem Fuß. In der Schlussphase ergaben sich für die Peniger gegen die nochmals drückenden Rot-Weißen Kontermöglichkeiten. Frank Schmidt vergab die größte und letzte Chance in der 85.Minute. So blieb es am Ende beim knappen 2:1-Erfolg für den TSV in dieser niveauarmen Partie, der aufgrund der kämpferischen Leistung aller zehn Spieler und der Steigerung in der zweiten Hälfte verdient war und bei besserer Verwertung der Konterchancen hätte höher ausfallen können.


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